Zur Ruhe kommen mit Meditation

Frau am Steg sitzend

Fest steht: Wir leben in einer hektischen Welt. Stress bildet in unserer Zeit schon fast ein typisches Alltagselement. Wir kommen immer weniger zur Ruhe – daher suchen wir immer mehr nach Ruhephasen und Entspannung. Beim Stressabbau hilfreich sein kann Meditation: ein Weg, der nicht nur spirituell Beachtung finden sollte, sondern die Hektik im Alltag wesentlich verringern kann.

Der Weg zur Ruhe

Stress beherrscht unseren Alltag. Nicht nur im beruflichen Aspekt, sondern auch in unserem Privatleben kommt es immer wieder zu hektischen Situationen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Welt schnelllebiger geworden ist – dieser Umstand löst oft eine innerliche Unruhe aus, und das wiederum wirkt sich negativ auf unsere psychische und körperliche Gesundheit aus. Ein geschwächtes Immunsystem und psychische Probleme wie Burn-out können aus ständiger Hektik resultieren. Das Finden von innerer Ruhe und Entspannung stellt eine immer größere Herausforderung dar – auf der Suche werden uns viele Möglichkeiten begegnen. Ein besonders effektiver Weg, um unseren Geist zu beruhigen, ist Meditation. Es gibt verschiedene Arten und Formen, allesamt haben sie aber eines gemeinsam: Die Meditation soll uns mehr Achtsamkeit verschaffen und uns lehren, besser mit Stresssituationen umzugehen.

Frau in sitzender Yogahaltung

Formen der Meditation

Der Weg zu mehr Achtsamkeit ist vielfältig. So wird Meditation häufig mit Yoga verbunden. Aber nicht nur Yoga, sondern auch andere Bewegungsformen können uns helfen, uns zu besinnen und innezuhalten. Dazu zählen etwa Qi-Gong, Spaziergänge oder progressive Muskelentspannung. Bei dem letztgenannten Entspannungsverfahren handelt es sich um eine Form der Meditation, bei der abwechselnd verschiedene Muskeln angespannt und wieder entspannt werden. Aber auch spezielle Atemtechniken helfen uns, einen bestimmten Bewusstseinszustand zu erreichen – und genau dieser Zustand sollte das Ziel jeder Meditationsform sein.

Steine und herbstliche Blätter

Tipps für die Meditation

Es gibt keine genaue Gebrauchsanweisung oder Vorschriften für die „richtige“ Meditation, denn jeder Mensch ist individuell und findet auf eine andere Art Entspannung. Generell können wir aber einige Punkte festhalten, wie Meditation wirken soll. Durch die Meditation lenken wir unsere Gedanken und unseren Geist bewusst auf eine bestimmte Sache. Diese Sache kann ein schöner Ort sein, ein Mantra oder unser Atem. Ein Mantra ist ein Spruch oder Lied, der oder das laufend wiederholt wird, der Atem sollte ruhig fließen. Wenn ihr im Sitzen oder Stehen meditiert, hilft es auch, die Augen zu schließen. Es gibt außerdem keine Regeln, wie der Ort für eine Meditation aussehen sollte. Wichtig ist, dass ihr euch an diesem Platz wohlfühlt und Freude daran habt, immer wieder hierherzukommen. Das kann ein lauschiges Plätzchen im Wald oder am See sein – oder auch in eurem Wohnzimmer. Es gibt nur ein Muss: Achtet darauf, dass ihr wirklich die Zeit von ca. zehn bis 15 Minuten für euch allein habt. Das bedeutet: Handy, Fernseher und andere Lärmquellen abschalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*