Zuckerfreie Ernährung

Zwei hüpfende Frauen vor gelben Hintergrund

Schokolade, Kekse, Limonade und Co. gehören zu den Genussmitteln, die uns den Alltag so richtig versüßen können. Doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie weisen einen enorm hohen Zuckergehalt auf. Und wir essen mittlerweile leider alle viel zu viel Zucker – entweder offensichtlich in Form von Süßigkeiten oder versteckt in Form von fertig verarbeiteten Lebensmitteln. Die Folgen müssen nicht nur unsere Hüften (er)tragen – was viel schwerer wiegt: Auch unsere Gesundheit leidet enorm darunter. Zuckerfreie Ernährung klingt zwar im ersten Moment etwas schwierig in der Umsetzung, aber eine Umstellung erweist sich als leichter als gedacht.

Zucker ist nicht gleich Zucker

Es gibt viele Arten von Zucker: Fruchtzucker, Haushaltszucker, Milchzucker (Laktose), Malzzucker und Einfachzucker. Eines ist gleich festzuhalten: Nicht alle Zuckerarten sind für unsere Gesundheit gleich schädlich. Einfach- und Fruchtzucker sind nicht die bösen Übeltäter. Das Hauptproblem ist, dass wir alle zu viel Haushaltszucker konsumieren. Daher gilt es, genau diesen zu reduzieren. Bis auf Kalorien enthält Haushaltszucker keine wichtigen Nährstoffe für unsere Gesundheit. Durch den hohen Zuckerkonsum nimmt also nicht nur das Hüftgold zu – viele Menschen leiden in der Folge auch unter Bluthochdruck oder hohem Cholesterinspiegel. Die Liste an gesundheitlich negativen Nebenwirkungen kann noch erweitert werden: Karies, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetes, Übersäuerung des Körpers, Hautunreinheiten und, und, und. Damit soll jetzt Schluss sein. Sich zuckerfrei zu ernähren muss aber nicht bedeuten, auf Süßes oder andere Köstlichkeiten zu verzichten. Heutzutage finden wir genug gesunde Alternativen, die uns das Leben dennoch versüßen.

Zuckerlöffel mit Diabetesspritze

Zuckerfallen

Diese lauern überall. Fertig verarbeitete Lebensmittel enthalten eine Menge an verstecktem Zucker. Oft werden für den Zucker von der Industrie andere Bezeichnungen verwendet, die für uns Konsumenten auf den ersten Blick nicht als Zucker oder Süßstoff erkennbar sind. Daher ist der größte und zugleich effektivste Schritt auf dem Weg zu zuckerfreier Ernährung: Finger weg von Fertigprodukten. Selbst kochen hat viele Vorteile: Wir wissen genau, was wir konsumieren, können unseren Geschmäckern freien Lauf lassen und sparen dabei Kalorien und Zucker. Gängige Ausreden wie „Ich habe keine Zeit zu kochen“ werden nicht akzeptiert, denn ein gesundes Gericht ist im Nu zubereitet. Viele Ideen haben wir bisher bereits in unserem Blog vorgestellt.

Mann beim Essen von Fast Food

Problem: Heißhungerattacken

Es gibt so gewisse Tage, da will einfach nichts funktionieren. Wir sind schlecht gelaunt, traurig oder wütend. In unserem Weltschmerz greifen wir in solchen Situationen besonders gern in die Süßigkeitenlade. Doch Schokolade ist erwiesenermaßen keine Lösung. Um an solchen Tagen standhaft zu bleiben und dem süßen Verlangen nicht nachzugeben, sollte man es im Vorfeld erst gar nicht so weit kommen lassen. Durch die Aufnahme von ballaststoffreichen Lebensmitteln (z.B. Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten) und vielen Proteinen (z.B. Milchprodukten, Eiern) neigt der Körper weniger zu Heißhungerattacken. Wenn sich die Lust auf Süßes aber so gar nicht stillen lässt, gibt es auch eine Lösung, die selbst die schlechteste Laune verschwinden lässt: Nehmt das Rezept eures Lieblingskuchens, und verwendet statt Zucker eine der vielen Zuckeralternativen, wie Stevia oder Erythrit. Aber auch Birkenzucker, Datteln und besonders reife Bananen eignen sich, um jede Speise mit etwas Süße aufzupeppen.

Frauenlippen mit Macaron

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