Wichtige Mineralstoffe

Springende Beine im Sonnenlicht

Der menschliche Organismus braucht Mineralstoffe – genauso wie wir Luft zum Atmen benötigen. Die Mineralstoffe übernehmen viele lebenswichtige Funktionen in unserem Körper. Da Mineralstoffe jedoch nur über die Nahrung aufgenommen werden könne, sollten wir diese für unseren täglichen Speiseplan unbedingt berücksichtigen.

Warum brauchen wir Mineralstoffe?

Mineralstoffe werden grundsätzlich in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Unter Mengenelemente fallen beispielsweise Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium. Diese sind für den Knochenaufbau, die Blutgerinnung, eine gesunde Stoffwechselfunktion und für die Zahngesundheit notwendig. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollten wir unserem Körper täglich mehrere Gramm an Mengenelementen zuführen. Von den Spurenelementen benötigen wir jedoch meist nur ein paar Milligramm, da sie im Körper zu weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht enthalten sind. Spurenelemente unterstützen etwa eine normale Schilddrüsenfunktion und tragen zum Erhalt eines gesunden Immunsystems bei. Außerdem sind sie wesentlich für eine gute Leistungsfähigkeit unseres Körpers und einen ausgeglichenen Energiehaushalt verantwortlich. Ganz gleich, ob es sich um Mengen- oder Spurenelemente handelt: Wichtig ist, dass wir täglich viele mineralstoffhaltige Lebensmittel verzehren. Der durchschnittliche Tagesbedarf ist je nach Geschlecht, Alter und sportlicher Aktivität unterschiedlich; es sollte nur eine Referenzmenge beachtet werden.

Magnesium

Wenn wir unter Magnesiummangel leiden, äußert sich das meist durch Schwindel, Herz-Kreislaufbeschwerden, nervliche Unruhe und Muskelbeschwerden. Magnesium stellt ein besonders wichtiges Mineralstoffelement für Muskel, Nerven und im Fall von Blutgerinnung dar. Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt ungefähr bei 300 bis 400 mg, der etwa durch Vollkornprodukte, Nüssen und Bohnen gedeckt werden kann.

Geknackte Walnüsse mit Hammer

Kalium

Kalium gehört ebenso zu den Mengenelementen. Dieses Mineral ist für einen stabilen Blutdruck und – ähnlich wie Magnesium – für die normalen Nerven- und Muskelfunktion essenziell und trägt zudem zu gesunder Haut bei. Magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte und Bohnen enthalten viel Kalium und sollten daher einen fixen Bestandteil unserer Ernährung bilden.

Sojabohnen im Sack

Natrium

Die wohl bekannteste Natriumquelle bildet Salz. Aber auch geräucherte Fisch- und Fleischprodukte enthalten eine Menge dieses Mengenelements. Unser Körper benötigt Natrium für die Regulierung des Wasserhaushalts und für einen stabilen Kreislauf; ein Natriummangel kommt nicht oft vor. Bei sportlich aktiven Menschen oder im Sommer, wenn wir viel schwitzen, geht allerdings Natrium verloren, und so können öfter Kreislaufbeschwerden auftreten.

Körniges Salz in Holzschüssel

Eisen

Kommen wir nun zu den Spurenelementen. Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut und daher für viele Stoffwechselvorgänge notwendig. Das Element ist außerdem für die rote Farbe unseres Blutes verantwortlich. Der Eisengehalt in grünem Gemüse, Fisch, Hülsenfrüchten und Samen ist besonders hoch; die tägliche Referenzmenge liegt zwischen zehn und 15 mg.

Grüne Suppe mit grünem Gemüse

Jod

Pro Tag brauchen wir ungefähr 180 mg Jod. Das mag nicht viel erscheinen, aber ein Mangel an Jod kann negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, beispielsweise zu Wachstumsproblemen und Übergewicht führen. Für die Schilddrüsengesundheit stellt Jod ebenfalls einen wesentlichen Faktor dar. Deshalb ist der häufige Verzehr von Fisch wie Lachs, Schellfisch und Algen, Milch und Eiern wichtig.

Fisch mit Gemüse auf Servierplatte

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