Warum Honig gesund ist

Honig mit Löffel und Schüssel

Honig – ein allseits beliebtes Süßungsmittel, welches schon lange vor industriellem Zucker verwendet wurde. Schon früh waren die positiven Eigenschaften des Honigs bekannt. Bei Honig handelt es sich um ein natürliches Produkt, ist das flüssige Gold auch oft verrufen. Grund dafür ist sein hoher Zuckeranteil. Wie gesund ist Honig nun wirklich?

Fleißige Bienen

Bienen sind nicht nur fleißig, sondern auch treue Seelen. So bleiben sie stets einer Blütenart treu, bis sie diese Blüte „abgearbeitet“ haben. Erst dann wenden sie sich einer anderen Art zu. Auch legen Bienen oft dieselben Wege zurück, in dem sie immer wieder zum Ursprungsort zurückkehren. Mit ihren Rüsseln saugen sie den Blütennektar auf. Der Honig dient nicht nur uns Menschen als Nahrungsmittel – zuerst wird nämlich noch das Bienenvolk mit Nektar versorgt. Der Rest dient der Honigproduktion. Honig kann auch aus Honigtau gewonnen werden. In dem Fall saugen die Bienen den Saft auf, den Nadel- oder Laubbäume ausscheiden. Der Nektar wird von den Bienen mit Eiweiß versetzt, wie z.B. mit Aminosäuren. Zur Trocknung wird dieser in den Waben abgelegt, bis sich der Wassergehalt auf ca. 20% reduziert hat. Wenn die Wabenzelle von der Biene mit einem Deckel bedeckt wird, ist die Produktion fertiggestellt.

Biene fliegt Blüte an

Süßes Gold

Für uns Menschen dient Honig vor allem als Süßungsmittel. Denn Honig besteht aus 80% Zucker und 20% Wasser. Der Zuckergehalt besteht größtenteils aus Frucht- und Traubenzucker, Vitamin B2 sowie einem geringen Anteil an Eiweißstoffen und Enzymen, die die Biene zugesetzt hat. Der Gehalt der jeweiligen Nährstoffe variiert je nach Honigsorte. Und davon gibt es jede Menge: Je nach Art des Ursprungs entsteht Blüten-, Klee-, Akazien-, Sonnenblumen- oder Waldhonig. Zudem ist Honig ein sehr reines Produkt. Durch den hohen Zuckergehalt ist das süße Gold keimfrei; Pilze und Bakterien sind somit nicht überlebensfähig. Diese Eigenschaft ist auch für die menschliche Gesundheit ein wichtiger Aspekt.

Honiggläser am Gartentisch

Gesunder Honig

Wie wir erfahren haben, enthält Honig größtenteils Zucker und dadurch viele Kalorien. Aber seine antibakterielle Wirkung birgt viele positive Eigenschaften für unseren Körper. Beispielsweise kommt im flüssigen Gold ein Enzym vor, welches Wasserstoffperoxid freisetzt. Wasserstoffperoxid ist ein Antiseptikum und selbst gegen Antibiotikum resistent. Aufgrund dieser Wirkung dient Honig als ein allzeit beliebtes Hausmittel bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden. Die im Honig enthaltenen Flavonoide gelten als entzündungshemmend. Schmerzt und kratzt der Hals, beruhigt Tee mit Honig schnell und lässt die Entzündung abklingen. Jedoch sollte der Tee auf ca. 40 Grad abkühlen, bevor der Honig hinzugegeben wird, da er sonst seine Wirkung verliert. Die Inhaltsstoffe unterstützen außerdem unsere Herztätigkeit und wirken in stressigen Situationen beruhigend. Dem natürlichen Produkt wird zuletzt auch eine blutdruckende Wirkung zugeschrieben.

Honig, Brot und Kaffee am Tisch

Honig – ungesund?

Böse Zungen behaupten sogar, Honig sei aufgrund seines hohen Zuckergehalts ungesund. Allerdings sollte bedacht werden, dass es sich um das gesündere Süßungsmittel im Vergleich mit Zucker handelt. Und das nicht nur wegen des niedrigeren Kaloriengehalts. Der im Honig enthaltene Zucker lässt den Blutzuckerspiegel nämlich nicht so schnell schwanken, weshalb er die bessere Energiequelle darstellt und Heißhungerattacken vorbeugt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*