Beerenstark: Warum Beeren so gesund sind

Verschiedene Beerensorten

Wenn wir an Sommerobst denken, fallen uns wohl gleich sämtliche Beerenarten ein. Aber Beeren sind nicht nur köstlich, sie liefern auch wichtige Nährstoffe für unseren Körper. Die beerige Vielfalt könnte kaum verlockender sein: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und viele Sorten mehr. Die Liste ist lang, genauso wie die Liste mit ihren gesundheitlichen Vorteilen. Egal, ob für Jung oder Alt, bei den süßen Früchtchen kommt der Genuss für niemanden zu kurz.

Beerige Saison

Die Sommermonate Mai bis August sind die Hochzeit für Beeren. Dabei sind unseren Wünschen fast keine Grenzen gesetzt: Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren – sie alle bereichern die regionalen Obstgärten. Bei der großen Vielfalt findet bestimmt jeder seine Lieblingsbeere. Um sie möglichst lange genießen zu können, sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Auch der Gefrierschrank bietet eine optimale Lösung, um sie für spätere Gaumenfreude zu bevorraten. Nun gilt es nur noch zu klären, warum Beeren so gesund sind.

Erdbeeren

Sie gelten als Liebling der meisten von uns und verwöhnen unseren Gaumen von Mai bis Juli. Die roten Beeren sind kalorienarm und schmecken dennoch süß. Besonders aufgrund ihres hohen Folsäure-Gehalts wird ihr Verzehr von Mädchen und Frauen empfohlen. Zudem enthalten Erdbeeren mehr Vitamin C als Orangen und schützen somit bestens unser Immunsystem. Ihr Ballaststoffgehalt trägt zu einer gesunden Verdauung bei. Habt ihr eigentlich gewusst, dass Erdbeeren zu den Rosengewächsen zählen?

Zwei Hände voll mit Erdbeeren

Himbeeren

Die zarten kleinen roten Beeren sind bei Naschkatzen besonders beliebt. Auch sie stecken voller Power und begleiten uns von Juni bis September. Himbeeren weisen einen hohen Eisengehalt auf; Eisen wirkt blutreinigend. Ebenso enthalten sie Zitronensäure, die gut für unseren Harnstoffwechsel ist. Dazu kommen noch Vitamin C, A, E und Mineralstoffe – allesamt stärkend für unser Immunsystem und vorteilhaft für das Verdauungssystem.

Himbeeren in Papptassen

Heidelbeeren

Der Genuss geht weiter: Die Heidelbeeren, auch Schwarzbeeren genannt, überzeugen ebenfalls in gesundheitlicher Sicht. Ihre Saison dauert von Juni bis September. Bekannt sind sie für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre Anti-Aging-Kräfte. Grund dafür sind die roten und blauen Pflanzenfarbstoffe. Heidelbeeren sind außerdem richtige Antioxidantien-Wunder. Die darin enthaltenen Gerbstoffe sind wiederum förderlich für unsere Verdauung.

Heidelbeeren in weißer Schale

Johannisbeeren

Sauer macht lustig und gesund – zumindest im Fall der Johannisbeeren. Auch sie strotzen nur so vor entzündungshemmenden und immunstärkenden Inhaltsstoffen; der hohe Eisengehalt fördert den Bluttransport. Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium bringen unseren Energielevel wieder auf Trab. Von Ende Juni bis August finden wir die Johannisbeeren in heimischen Gärten.

Rote, rosa und schwarze Johannisbeeren

Brombeeren

Die nächsten Vitaminbomben finden wir mit den Brombeeren. Die Früchte können von Juli bis Oktober von den Sträuchern gepflückt werden. Auch hier verrät uns die blauschwarze Farbe, dass die Früchtchen antioxidativ wirken. Diese Eigenschaften fördern Gesundheit und unsere Schönheit, da Brombeeren unser Immunsystem stärken und für schöne, glatte Haut sorgen. Brombeeren enthalten zudem Vitamin A, das für die Sehkraft und die Zellbildung eine wichtige Rolle spielt.

Brombeeren

Stachelbeeren

Sie sind zwar meist recht sauer, aber bieten unserem Immunsystem einen Extrakick, während wichtige Ballaststoffe unsere Darmtätigkeit anregen. Einerseits gelten sie als Detox-Tipp, da ihr Kaliumgehalt die Entwässerung ankurbelt; andererseits als Geheimtipp, wenn es um die Stärkung von Haare, Haut und Nägeln geht. Kräftigend wirken die darin enthaltenen Vitamine, Magnesium, Phosphor und Eisen.

Stachelbeeren am Strauch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*