Laktoseintoleranz: Welche Milchalternativen gibt es?

Müslischüssel mit Milch und Beeren

Kuhmilchprodukte wie Milch, Joghurt etc. enthalten von Natur aus Laktose. Dieser Bestandteil verursacht bei vielen von uns Probleme, da wir den Milchzucker nicht richtig verdauen können. Mittlerweile zählt die Laktoseintoleranz zur Lebensmittelunverträglichkeit Nummer eins in unserer Gesellschaft. Doch müssen wir deshalb komplett auf Milch verzichten? Nein, denn es gibt genügend Alternativen zur Kuhmilch, die köstlich schmecken und viele gesunde Nährstoffe enthalten.

Was ist Laktoseintoleranz?

Laktose ist das lateinische Wort für Milchzucker, welcher in Milch enthalten ist. Nach dem Verzehr von Milchprodukten klagen viele Menschen über Verdauungsbeschwerden, während andere absolut keine Probleme haben, den Milchbestandteil zu verdauen. Warum ist das so? Um den Milchzucker verdauen zu können, benötigen wir ein spezielles Enzym. Wenn jemand unter Laktoseintoleranz leidet, so fehlt diesem Menschen das Enzym. Die Unverträglichkeit äußert sich meist durch Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Übelkeit. Eine Behandlungsmöglichkeit gibt es nicht wirklich – die einzige Möglichkeit e daher, auf Milch zu verzichten. Das bedeutet natürlich auch den Verzicht auf einen cremigen Milchkaffee, Kakao etc. Wenn das für jene mit Laktoseintoleranz unvorstellbar ist, können wir euch beruhigen: Nachfolgend stellen wir euch die besten Milchalternativen vor. Sie alle sind von pflanzlichem Ursprung und damit auch für Veganer geeignet.

Mandelmilch

Einer unserer Favoriten unter den Milchalternativen ist Mandelmilch. Das liegt möglicherweise an ihrem süßlichen Aroma. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie in ungesüßten und gesüßten Varianten. Die gesündere Wahl ist natürlich die ungesüßte Variante, da sie zugleich kalorienärmer ist. Mandelmilch schmeckt nicht nur großartig, sondern überzeugt auch durch ihren hohen Ballaststoffgehalt.

Schale mit Mandeln und zwei Gläser Milch

Kokosmilch

Diese Milchalternative ist eine süße Exotin, die sowohl im Kaffee und in Milchdrinks köstlich schmeckt als auch fürs Kochen praktisch ist. So ist sie beispielsweise aufgrund ihres süßlichen Geschmackes für Currygerichte beliebt. Allerdings ist ihr Ruf nicht immer der beste, da ihr Fettgehalt verglichen mit anderen Milcharten relativ hoch ist. Doch wir geben an dieser Stelle Entwarnung, denn dabei handelt es sich um gesunde Fettsäuren.

Hanfmilch

Noch nie davon gehört? Hanfmilch ist in unseren Breitengraden noch eher unbekannt und gilt daher als Geheimtipp. Ihre Vorteile sind aber keinesfalls zu unterschätzen, denn gerade ihr Nährstoffgehalt ist absolut überzeugend. Dazu zählen zum Beispiel viele Proteine, die für den Muskelaufbau und unseren Stoffwechsel wichtig sind, sowie wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die sich förderlich auf unsere Gehirnaktivität auswirken. Hanfmilch weist ein leicht nussiges Aroma auf.

Flasche und Glas mit Milch gefüllt

Dinkelmilch

Zu guter Letzt möchten wir euch eine gesunde Milchalternative auf Getreidebasis vorstellen. Dinkelmilch enthält viele Ballaststoffe, die für ein langes Sättigungsgefühl sorgen. Auch im Zuge des Umweltgedankens überzeugt uns diese Milchalternative, da ihre Herstellung wesentlich ökologischer ist als die von Kuhmilch. Dank ihres süßen Geschmacks eignet sie sich für den Kaffeegenuss, Kakao, Müslis, Smoothies etc.

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