Kräutertees und ihre positive Wirkung

Frau mit Teetasse in der Hand

Kräutertees wirken sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele aus. Sie bedeuten nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern bringen auch einen großen gesundheitlichen Vorteil mit sich. Die verschiedenen Wirkungsweisen sind mindestens genauso vielfältig wie die Teesorten – was vermutlich damit zusammenhängt, dass jede Kräuterart bei einem anderen gesundheitlichen Problem eingesetzt werden kann.

Bewährte Tradition

Neben Wasser bedeuten Tees eine allseits bekannte und beliebte Flüssigkeitsquelle für uns Menschen; diese Tradition reicht weit in die Geschichte zurück. Früher setzten die Menschen bewusst auf die Heilwirkung von Kräutern, kombiniert mit der wärmenden Wirkung von heißen Wasser. Zwischenzeitlich geriet dieses Mittel in Vergessenheit, doch feierten die Kräutertees in den vergangenen Jahren glücklicherweise ein Comeback. Die Vielfalt an Kräutern, die uns die Natur bietet, gibt uns die Möglichkeit, diese gegen körperliche Beschwerden und bei Unwohlsein einzusetzen. Die Anwendung erfordert auch keinen großen Aufwand. Wir sollten lediglich darauf achten, dass die Kräutertees eine gute Qualität aufweisen. Im besten Fall ernten und trocknen wir Kräuter wie Brennnessel selbst.

Kräutertee im Glas

Vorteilhafte Flüssigkeit

Zugegeben, immer nur Wasser zu trinken kann manchmal eintönig werden. Limonaden oder andere zuckerhaltige Getränke schaden jedoch unserem Körper. Die beste Alternative lautet daher: Kräutertees. Wie bereits erwähnt, hab Tee eine positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese resultieren aus in den Kräutern enthaltenen ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Vitaminen. Kräuter stellen aber auch eine gute Wärmequelle dar, gerade bei niedrigeren Temperaturen. Außerdem enthält Kräutertee keine Kalorien und ist einfach zuzubereiten: einfach Wasser aufkochen und über den Teebeutel oder die losen Kräuter gießen. Bei losen Kräutern wird der Tee nach einer Ziehzeit von fünf bis zehn Minuten abgeseiht. Da Kräutertees meist koffeinfrei sind, können sich bedenkenlos zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken werden.

Pfefferminze mit Teetasse

Anwendungsbereiche

Es gibt unendlich viele Kräuter, die sich für die Teezubereitung eignen, beginnend mit dem Brennnesseltee. Brennnesseln werden oft als Unkraut abgestempelt, stellen aber eine Wohltat für unsere Gesundheit da. Brennnesseltee wirkt entgiftend und entwässernd und wird aufgrund seiner harntreibenden Wirkung besonders bei Harnwegsinfekten angewendet. Ein anderes Wunderkraut ist die Pfefferminze. Im Winter wirkt Pfefferminztee dank seiner ätherischen Öle gut gegen Erkältungen. Im Sommer hingegen ist er deshalb so beliebt, da er kühlend auf den Körper wirkt und so die hohen Temperaturen erträglicher macht. Ein weiteres bewährtes Mittel gegen Erkältungen ist der Salbeitee. Die ätherischen Öle der Salbeiblätter wirken schleimlösend und entzündungshemmend. Daher ist Salbeitee gerade bei Husten, Schnupfen und Entzündungen im Hals- und Rachenbereich empfehlenswert; außerdem lindert er Schmerzen im Magen- und Darmbereich. Gegen Magenbeschwerden hilft zudem Fencheltee. Die im Fencheltee enthaltenen Bitterstoffe wirken positiv bei Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden, doch auch bei Babys und Kindern ist der Tee aufgrund seiner süßlichen Note sehr beliebt.

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