Schnupfenzeit: Kräuter gegen Erkältungen

Getrocknete Kräuter im Stoffsack und ein Glas Tee

Schritt für Schritt nähern wir uns dem Winter. Das lässt sich nicht nur an den Temperaturen erkennen – auch der Beginn der Schnupfenzeit ist ein typisches Indiz. Doch was hilft, um gesund zu bleiben oder werden? Die besten Heilmittel finden wir nach wir vor immer noch in der Natur. Kräuter gegen Erkältungen helfen nicht nur auf natürliche Art und Weise, sondern sind besonders wirksam und förderlich für unsere Gesundheit.

Natur pur

Sie wachsen im Wald, auf Wiesen und in unseren Gärten: Kräuter. Häufig werden sie als Unkraut abgestempelt, doch wir sollten sie keinesfalls unterschätzen. Sie sind richtige Powerpakete und können uns bei vielen gesundheitlichen Problemen helfen – so auch bei Erkältungen. In Form von Salben, Tees, Inhalationsmittel oder Gurgellösung werden ihnen Eigenschaften wie entzündungshemmend, schleimlösend oder schmerzlindernd zugeschrieben. Die Natur hat uns jede Menge Heilmittel zu bieten. Die Frage ist nur, welches Kraut für welche Erkältungsbeschwerden eingesetzt wird.

Salbei

Bei Erkältungssymptomen wie Halsschmerzen oder Schnupfen wird besonders gerne zu Salbei gegriffen. Die Blätter enthalten viele Gerbstoffe, die sowohl entzündungshemmend als auch antibakteriell wirken. Sie können frisch und in getrockneter Form verwendet werden; die frischen Blätter können bei Halsschmerzen sogar gekaut werden. Auch das Trinken oder Gurgeln von Salbeitee hilft bei Entzündungen im Hals- und Rachenbereich.

Salbeiblätter im Suppenlöffel

Thymian

Die ätherischen Öle des Thymians befreien von lästigem Schleim und wirken selbst gegen schweren Husten. Um die Bronchien und Lungen zu reinigen, können ein paar Tropfen Thymian-Öl in abgekochtes, heißes Wetter gegeben und inhaliert werden. Aber auch Thymian-Tee oder entspannende Bäder mit getrocknetem Thymian helfen, die Erkältung schnell loszuwerden.

Thymianzweig und Zitronenhälfte

Holunderblüten

Kommt zum Husten und Schnupfen auch noch Fieber hinzu, können Holunderblütentees im Heilungsprozess unterstützend wirken. Die Inhaltsstoffe fördern die Schweißproduktion, sodass das Fieber „ausgeschwitzt“ wird. Zudem stärkt Holunder unsere Abwehrkräfte und wird gegen trockenen Husten eingesetzt.

Eibischwurzel

Zur Eibischwurzel wird bei Erkältungen oft in Form von Hustensaft oder Sirup gegriffen. Grund dafür sind darin enthaltene Schleimstoffe, die bei Reizhusten und Heiserkeit eine wahre Wohltat für unsere Atemwege darstellen.

Spitzwegerich

Ein Klassiker unter den Heilkräutern ist der Spitzwegerich: Er wirkt schleimlösend und erleichtert das Abhusten – selbst bei Bronchitis oder Asthma wirkt er mildernd. Nicht nur in Form von Tees kann dieses Kraut eingesetzt werden, Brustwickel mit Spitzwegerich unterstützen ebenfalls den Heilungsprozess. Spitzwegerich-Sirup ist aufgrund seines süßlichen Geschmacks besonders beliebt.

Kamille

Auch die Kamille überzeugt durch ihre Inhaltsstoffe. Die ätherischen Öle der Kamille können über Wasserdampf inhaliert werden. Ganz gleich, ob Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten – die Kamille kann aufgrund ihrer entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften vielseitig eingesetzt werden. Kamillentees und Gurgellösungen beruhigen unsere Schleimhäute und sind daher beliebte Hausmittel bei Erkältungen.

Tee mit Kamillenblüte

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