Heimische Superfoods

Esstisch mit Blumen und Frühstück

Das Thema Superfoods ist in aller Munde. Bei diesen Nahrungsmitteln handelt es sich aber meist um Exoten, die auf Weltreise geschickt werden, um letztlich bei uns im Supermarktregal zu landen. Superfoods sind für ihren extrem hohen Gehalt an Nährstoffen bekannt. Doch müssen diese von so weit her zu uns kommen? Auch unsere Gärten haben viele Superfoods zu bieten – und zwar heimische. Und diese sollten wir keinesfalls unterschätzen.

Superkraft aus dem Garten

Die sogenannten Superfoods dürfen heute im Rahmen einer gesunden Ernährungsweise fast nicht mehr fehlen. Sie finden sich in Smoothies, Salaten, Müslis, Getränken etc. und können in vielen Supermärkten gekauft werden. Doch was ist das Besondere an Nahrungsmitteln wie Goji-Beeren und Chiasamen? Bei diesen handelt es sich um Lebensmittel mit einem sehr hohen Gehalt an Antioxidantien, Ballaststoffen und anderen wichtigen Nährstoffen, die unsere Gesundheit und Vitalität fördern. Viele Menschen schätzen ihre gesundheitliche Wirkung, da sie sich positiv auf den Alterungsprozess und den Aufbau eines starken Immunsystems auswirken – sie besitzen also fast schon Superkräfte. Es gibt jedoch ein großes Manko: Viele dieser Lebensmittel haben eine weite Reise hinter sich, wenn sie bei uns ankommen. Und so lassen lange Exportwege von anderen Kontinenten an ihren vielen positiven Eigenschaften zweifeln. Dabei müssen wir nicht einmal auf weit gereiste Vitaminbomben zurückgreifen. Unsere Gärten, Wiesen und Wälder bieten jede Menge heimischer Superfoods, die mit zahlreichen lebensnotwendigen Nährstoffen ausgestattet sind.

Leinsamen

Leinsamen sind wahre Superhelden. In geschroteter Form im Müsli, in ganzer Form im Brot oder als Öl-Dressing über den Salat: Leinsamen liefern einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Kalium und Vitamin E. Für unsere Herz- und Darmgesundheit sind sie daher besonders empfehlenswert. Aber auch Haut, Knochen und Haare profitieren von diesem heimischen Superfood.

Brot mit Leinsamen

Grüne Superpower

Es muss nicht das sündteure Weizengras aus Übersee sein. Unsere Gemüsegärten bieten unendlich viele Möglichkeiten, um Ballaststoffe, Eisen und Antioxidantien aufzunehmen. Gerade die grünen Gemüsesorten wie beispielsweise Spinat, Brokkoli und Grünkohl enthalten viel von diesen Nährstoffen. Wir wissen diese Vitaminbomben zu schätzen, um unser Immunsystem aufzubauen, Müdigkeitserscheinungen zu verringern und unseren Stoffwechsel zu boosten.

Beeren

Sie sind süß, klein und richtige Vitaminbomben: Die Rede ist von jeglichen Beerensorten. Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren stecken voller Vitamin C. In manchen Fällen weisen sie sogar mehr auf als die exotischen Superfoods und stellen daher die beste Alternative dar. Auch ihr hoher Gehalt an Zink, Folsäure, Kalzium und Kalium macht sie zu wahren Kraftpaketen. Und ganz nebenher punkten sie mit einem geringen Zucker- und Kaloriengehalt.

Müsli mit Beeren in Schüssel

Wurzelgemüse

Pastinaken, Karotten, Radieschen, Topinambur und rote Rüben fallen zum Beispiel unter das Knollengemüse, das uns fast ganzjährig mit wichtigen Ballaststoffen und Spurenelementen versorgt. Die darin enthaltenen Nährstoffe wie Vitamine und Kalium, Kalzium etc. sind gut für unsere Knochen und unser Immunsystem und halten uns besonders lange satt.

Radieschen

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