Häufige Nährstoffmängel

Frau mit pinken Smoothie in der Hand

Für unsere Gesundheit benötigen wir Nährstoffe. Eine zu geringe Zufuhr kann unsere Vitalität einschränken und zu Krankheiten führen. Leider verhindern wir durch eine oft einseitige Ernährungsweise oder Fast Food, dass unser Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt wird. Häufige Nährstoffmängel in unserer Gesellschaft können wir heute aber dank ausgewogener Ernährung ganz einfach vermeiden.

Magnesiummangel

Ein typisches Problem bei schwangeren Frauen, Sportlern oder Menschen, die sich in stressigen Situationen befinden, stellt die unzureichende Versorgung des Körpers mit Magnesium dar. Meist zeigt sich der Mangel in Form von erhöhter Müdigkeit, Muskelkrämpfen, Migräne, Muskelzucken oder innerer Unruhe. Um unseren Mineralhaushalt auszugleichen, ist es ratsam, vermehrt auf magnesiumreiche Lebensmittel zu setzen. Dazu zählen beispielsweise Nüsse, Bananen, Vollkornprodukte, Weizenkleie und Kürbiskerne.

Schüssel mit Müsli, Heidelbeeren, Nüssen und Bananen

Zu wenig Vitamin D

Vitamin D ist das sogenannte Sonnenvitamin. Aufgrund von zu wenigen Sonnenstunden im Winter weisen wir in der kalten Jahreszeit oft diesem Mangel auf. Mithilfe von Sonnenstrahlen ist unser Körper normalerweise in der Lage, selbst Vitamin D zu erzeugen. Ein Mangel zeigt sich durch Abgeschlagenheit, Anfälligkeit für Erkältungen oder Knochenschmerzen, da dieses Vitamin unmittelbar mit unserer Knochengesundheit zusammenhängt. Oberstes Credo lautet daher in den Wintermonaten: Sonnenstunden an der Frischluft ausnützen, damit der Körper Vitamin D produziert. Zusätzlich kann das Vitamin durch Lebensmittel wie Hering, Aal, Innereien und Eier aufgenommen werden.

Frauengesicht mit einer Sonnenbrille

Mehr Eisen, bitte!

Gerade bei Frauen während der Menstruation oder Vegetariern und Veganern, die nicht darauf achten, genügend Eisen über die Ernährung aufzunehmen, macht sich häufig Eisenmangel bemerkbar. Unser Körper reagiert meist relativ schnell auf den Mangel: Müdigkeit, Haarausfall, Konzentrationsschwierigkeiten und brüchige Nägel sind typische Symptome. Eisen ist für die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut unverzichtbar. Daher sollten wir einem Eisenmangel mithilfe von gesunder Ernährung unbedingt vorbeugen. Besonders viel Eisen finden wir in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Fleisch, Eiern und Sesam. Wenn wir diese Lebensmittel mit Vitamin-C-haltigen Nahrungsmitteln kombinieren, kann unser Körper die Nährstoffe leichter aufnehmen.

Getreidehalm und Müsli in einer Tasse

Vitamin B12 für den Stoffwechsel

Ein oft unterschätzter Mangel ist das Fehlen von Vitamin B12 – dabei leiden schon sehr viele Menschen darunter. Vitamin B12 wird vor allem in der Leber gespeichert, wo es für einen gesunden Energiestoffwechsel, die Zellgesundheit und Entgiftung verantwortlich ist. Wenn wir zu wenig Vitamin B12 im Körper haben, kann das über kurz oder lang zu Energielosigkeit, Problemen mit dem Nervensystem und Blutarmut führen. Tierische Lebensmittel, Kaviar und Austern zählen beispielsweise zu Lebensmitteln, die einen hohen Wert an diesem Vitamin enthalten. Bei vegetarischen oder veganen Produkten ist es eher schwierig, Vitamin B 12 zu finden. Bei einer Ernährungsweise ohne tierische Lebensmittel sollte daher die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln überlegt werden.

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