Abendroutine für einen besseren Schlaf

Getigerte Katze zusammengerollt beim Schlafen

„Schlaf gut und träum was Schönes!“ – Oft einfacher gesagt als getan, oder? Leiden wir unter Schlafproblemen, so wird der nächste Tag zur Herausforderung. Dabei ist guter, erholsamer Schlaf essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Für einen besseren Schlaf bietet sich eine feste Abendroutine an.

Erholsame Nacht, guter Tag

Unsere Produktivität, Laune, Immunsystem und selbst unser Gewicht werden von der Qualität unseres Schlafes beeinflusst. Wenn wir nicht ausreichend oder sogar schlecht schlafen, kann sich der Körper nicht genügend regenerieren. Unser Körper braucht Zeit, damit sich die Zellen erholen können und unser Immunsystem gestärkt wird. Auch unser Gehirn benötigt Schlaf, um Geschehnisse zu verarbeiten. Deshalb ist es wichtig, gänzlich zur Ruhe zu kommen, um unserer Psyche und unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Hier kommt die passende Abendroutine ins Spiel. Es gibt viel zu viele Dinge, die wir vor dem Zu-Bett-Gehen machen und unsere Nachtruhe stören. Daher konzentrieren wir uns darauf, was sich auf unsere Schlafqualität positiv auswirken kann.

Meditation

Wer kennt das nicht? Kaum liegen wir im Bett, schwirren Tausende Gedanken in unserem Kopf herum. Um das Gedankenkarussell zu verlassen, kann eine Meditationseinheit vor dem Einschlafen hilfreich sein. Anfangs ist es zwar nicht leicht, ganz allein zu meditieren, aber es finden sich viele geführte Meditationen auf CD oder im Internet. Auch Yoga-Atemübungen können für die abendliche Meditationsrunde herangezogen werden.

Mädchen mit Kopfhörer liegend

Digitales Fasten

Für unsere Abendroutine sollte der erste Punkt lauten: Weg mit Handy, Laptop und Fernsehen! Viele Elektrogeräte sind richtige Schlaffresser. Wir hängen oft stundenlang an den Geräten und lassen uns von Nachrichten beeinflussen, was allerdings meist im Unterbewusstsein geschieht. Nicht nur, dass wir damit das Einschlafen hinauszögern – häufig passiert es dann auch, dass wegen schlechter Träume unsere Schlafqualität leidet. Stattdessen sollten wir lieber zu einem guten Buch greifen und lesen. Das beruhigt und hilft, schneller einzuschlafen.

Ausschaltknopf auf der Fernbedienung

Planung

Schreibblock und Stift sollten immer auf unserem Nachttisch bereitliegen. In unsere neue Abendroutine können wir auch kleine Rituale einbauen, wie zum Beispiel jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die wir an diesem Tag dankbar sind, oder worauf wir sehr stolz sind. Da es auch häufig passiert, dass uns gerade im Bett Gedanken an Aufgaben kommen, die am nächsten Tag erledigt werden sollten, hilft es, diese gleich aufzuschreiben. So können wir unseren Geist beruhigen und die To-dos gleich am nächsten Tag erledigen.

Aufgeklapptes Buch im weißen Bett liegend

Angenehme Atmosphäre

Ein weiterer Fixpunkt in der Abendroutine betrifft die Schlafumgebung: Diese sollten wir so angenehm wie möglich gestalten. So sollte die Zimmertemperatur keinesfalls zu hoch sein, und die Luft frisch, da diese unseren Schlaf auch beeinflussen kann. Deshalb einfach kurz vor der Nachtruhe die Fenster weit öffnen und für zehn Minuten stoßlüften. Danach schalten wir alle künstlichen Lichtquellen ab und verdunkeln das Zimmer. Unser Körper erhält damit das Signal, dass er nun endlich gänzlich zur Ruhe kommen kann.

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